Vorurteile zum Thema “Stammzellenspende”

1. es ist falsch, daß man 50€ bezahlen muß, wenn man sich typisieren läßt.

Die Typisierungskosten werden von der DKMS oder einer anderen Organisation aus Spendengeldern bezahlt. Natürlich steht es jedem frei, bei seiner Typisierung eine freiwillige Spende zu geben, weil die Organisationen nun mal auf Spendengelder angewiesen sind, aber wer “jeden enzelnen Cent umdrehen muß” ist auch ohne eine Geldspende herzlich willkommen. Das Motto der DKMS heißt nämlich: “Jeder Einzelne zählt” und dieser “Einzelne”…….das könnest Du sein.  Also: Falls Du eigentlich immer schon helfen wolltest und lediglich das fehlende Geld Dich bisher davon abgehalten hat, solltest Du jetzt nicht länger warten! Probiere es einfach aus und gehe entweder zur nächsten Typisierungsaktion in Deiner Nähe oder fordere für Dich per Post das Typisierungs-Set der DKMS an: https://www.dkms.de/index.php?id=456&no_cache=1

Es wird Dir umgehend zugeschickt und zwar kostenlos…..




2. es ist falsch, daß man Rückenmark entnimmt,
denn alleine die Bezeichnung DKMS = Deutsche Knochenmarkspenderdatei bringt ja schon unmißverständlich zum Ausdruck, daß man das Knochenmark des Spenders benötigt, wobei dieses Verfahren heute auch nur noch in ca. 20% der Fälle zum Tragen kommt, weil man inzwischen überwiegend die periphere Stammzellenspende durchführt, bei der die benötigten Stammzellen aus dem zirkulierenden Blut des Spenders entnommen werden. Also: heutzutage wird das benötigte Stammzellmaterial überwiegend (sprich 80%) aus dem zirkulierenden Blut des Spenders entnommen und lediglich in den verbleibenden 20% der übrigen Fällen entnimmt man Knochenmark und zwar aus dem Beckenkamm (Hüftknochen).

Sollte es für Dich, außer diesen beiden falschen Vorurteilen noch andere Vorbehalte geben, die Dich (vorerst noch) von einer Typisierung absehen lassen, kannst Du mich gerne darauf ansprechen: jaenhann@hotmail.de

Prominenz !


Henning Krautmacher / De Höhner
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